Chursdorfer Lexikon (1) für ortsfremde
Druckansicht 
Aktualisiert am Mittwoch, 1. Dezember 2004
|
|
Hier entsteht eine kleine Sammlung von Begriffen die, im einheimischen Dialekt gesprochen, oft bei Auswärtigen unbekannt sind oder zumindest nicht verstanden werden.
Dieser ostthüringer bis westsächsische Dialekt hat sich auf Grund der ständig steigenden überregionlen Kommunikationsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten zwar dem "Hochdeutschen" angenähert, wird aber bisweilen noch von der älteren Generation in den ländlichen Regionen gesprochen. (so zumindest die Meinung eines Eingeborenen)
|
|
Sie können weitere Infos zu einigen Redewendungen, durch Überrollen der Bildchen unten, nachlesen ! (nur bei deaktiviertem PopUp-Blocker!)
|
| 1. Essen und Trinken |
Roll over
|
hochdeutsche Übersetzung:
|
| Heide gibs Braderdäbbel ze Middich un Ohmd ass mer was vun Middoch iebrich is. |
 |
Heute gibt es Bratkartoffeln zu Mittag und Abends essen wir was vom Mittag übrig ist. |
| Och Bamms mit Äppelmus wern dahiere uffn Durf garne gegassn ! |
 |
Auch Kartoffelpuffer mit Apfelmus werden hier auf dem Dorf gern gegessen ! |
| Sundichs gibbs efftersch e mol Greibelkuung zun Friestick, mit en scheen heesn Bohnkaffee tun mer dann fei aa su richtich neinmamfn. |
 |
sinngemäß:
Sonntags gibt es öffters Streuselkuchen zum Frühstück, mit einen schönen heißen Bohnenkaffe essen wir dann sehr viel.
|
| Unnere Dieringer Kliese wern bei uns derheeme "Griene Gliese" geheesn. Do gibbs meestns erschend e Broodnfleesch dorzu. Un e Kompott oder en scheen Sallahd oder aa e Gemiese kimmt itze, seid mer richtsche Deitsche sin, aa effdorsch uffn Tisch. |
 |
Unsere Thüringer Klöse werden bei uns zu Hause "Grüne Klöse" genannt. Da gibt es meistens irgend ein Bratenfleisch dazu. Und ein Kompott oder einen schönen Salat oder auch ein Gemüse kommt jetzt, seid dem wir richtige Deutsche sind , auch öffters auf den Tisch. |
| Un nu nuch e baar heese Dibs, wenn irschnd eener e mol de Gliese salber machn sullde: Erschtns, schmeggn de gekaafdn net e su, wie de salbergemachdn, un Zweetns duds aa e bissl Freide machn, wenn marsch alleene macht. Also, ze-erschd wern de rohn Erdäbbel, wenns gidd mid dor Hand, geriem. Nochord missn aa Sammlrestln in de Gliese, und e baar erdäbbel wern gekocht un mit dor Quedsche durchgedriggd. Dor Gluhsdeehg werd nu orndlich vorriehrd, mit heesn Wasser gebriehd un gesalzn. Nu macht mer de Gliese, de Restln net vorgassn, un lässd se 20 Minudn in Salzwasser kuchn. Nu sinn se fertsch ! |
.
|
Und nun noch ein paar heiße Tips, wenn irgend einer einmal die Klöse selbst machen sollte: Erstens, schmecken die gekauften nicht so, wie die selbstgemachten, und Zweitens macht es auch ein bisschen Freude, wenn man es alleine macht. Also, zuerst werden die rohen Kartoffeln, wenn es geht mit der Hand, gerieben. Nachher müssen auch Semmelrösteln (in Butter geröstete Weißbrotwürfel) in die Klöse, und ein paar Kartoffeln werden gekocht und mit der Quetsche durchgedrückt. Der Klosteig wird nun ordentlich verrühert, mit kochenden Wasser gebrüht und gesalzen. Nun macht man die Klöse, die Röstel nicht vergessen, und lässt sie 20 Minuten in Salzwasser kochen. Nun sind sie fertig ! |
| De Dieringer Rosdbrodwurschd derfn mer nadierlich net vargassn. Die dun mer meestns derheeme uffn Rust salber brodn. Vun richtchn Fleescher missn se nadierlich gekaafd wern. Do assn mer neie Sammln oder Erdäbbelsallahd dorzu. Aa ne frische Bemme gid e mol, wenn mer nischt annersch hat. |
 |
Die Thüringer Rostbratwurst dürfen wir natürlich nicht vergessen. Die braten wir meistens zu Hause selbst auf dem Rost. Von dem richtigen Metzger müssen sie natürlich gekauft werden. Da essen wir neue Semmeln oder Katoffelsalat dazu. Auch eine frische Scheibe Brot geht einmal, wenn man nichts anderes hat. |
|
Su, nu langd's forsch erschde !
|
.
|
So, nun reicht es fürs erste !
|
| 2. kleenes Werderbiechl |
.
|
kleines Wörterbüchlein |
sich affisch benahm
e Asch
äch'cha
ähdsch
e'was aushäggn
anflaum, antuffln
uff Arweed giehn, arweedn (auch "arbeedn")
arscherlich, annre arschern
|
A
|
sich geziert (vornehm) benehmen
eine größere Schüssel
Verneinung (ach Nein !)
Freude über den Schaden des Anderen
etwas unternehmen (Plan schmieden)
verbal belästigen, dumm anmachen
auf Arbeit gehen, arbeiten
ärgerlich, andere ärgern
|
Babbiergriech
Baggpfeife, ene fanstern
babbln, su e Gebabbl
biddschenass, gliddschenass
dor Biebmadds
suhne Blämmbe
blämmborn, bei'n Assn de Huhse vullgeblämmbord
Bliemchngaffee
blähgn, annre o'blähgn
's Blach, dor Blachasch
dor Buhdn, Eborrbuhdn
bing'gln
biehbln, su ne biehbelei
Bemme, ene Bemme schmiern
e Bladds, dor Schdiebladds
|
B
|
Papierkrieg
Ohrfeige, ein Schlag ins Gesicht
reden (schwatzen), so ein Geschwätz
nass bis auf die Haut, völlig durchnäßt
der kleine Vogel
so ein....'ungeniessbares Getränk'
bekleckern, beim Essen die Hose ...
Malzkaffee
laut schreien (rufen), andere anschreien
das Blech, die Blechschüssel
der Boden, Oberboden (Dachboden)
Wasser lassen
feine (diffiziele) Tätigkeit, so eine....
Scheibe Brot, 1 Scheibe Brot belegen
ein Platz, der Stehplatz
|
ehne Dämmse
dehsn
diddschn, eididdschn
diggschn, Diggkobb
dor Dinnpfiff
dahdermidd
zun Dunnerwadder, dunnerliddchn
de Draggschleider, wie Sdrosndragg
Dussldier, Drammbldier
dorrnahm, s gied dorrnahm
dahln
s Duhr (auch Dohr)
de Diere (auch de Dier)
duhn, merr werrns duhn
dor Deehg, e scheener Gluhsdeehg
deehgsch, de Berrn sinn inne deehgsch
dämmln, e'was fesddämmln
dorwiehrn, du duch net egal dorwiehrn
dorrheeme, am scheenstn is dorrheeme
|
D
+

|
eine Hitze (drückende Schwüle)
vor sich hindämmern (dösen)
tunken, eintunken
eingeschnappt sein / dumm - tun, Dickschädel
der Durchfall
damit
zum Donnerwetter (Fluch), das Gleiche (gutmütig)
die Dreckschleuder, wie Straßendreck
Dusseltier, Trampeltier (Schimpfworte)
daneben, es geht daneben
mit Unwichtigem (Unsinnigem) beschäftigen
das Tor
die Tür
tun, wir werden es tun
der Teig, ein schöner Klosteig
teigig (mehlig, fast faulig, weich), die Birnen sind innen .....
festschlagen, verfestigen, verdichten, etwas ...
drängen, bedrängen, tu' doch nicht immer ....
zu Hause, am schönsten ist es zu Hause
|
eeschn
erlohm oder erlahm, net erlahbd
e was erlahm, do hamm'er was erlahbd
eisaggn
dor EEmer (od. Ehmer), Millehmer
eeschnsinnisch auch eeschnsinnsch
effdorsch
ennschulschnse
egal (auch eschaal), egal reechnds
|
E
+

|
eigen (ehrgeizig / von sich eingenommen)
erlauben, nicht erlaubt
etwas erleben, da haben wir etwas erlebt
einpacken ("in den Sack stecken"- einsacken)
der Eimer, Mülleimer
eigensinnig
öffters
entschuldigen Sie
immer, immer regnet es
|
Färrlefanns
faggn
frohchn, frohchn se mohl e'was
("ch" - gesprochen wie bei "lachen")
fahsln
su e fehds
Fissemadendzchen
fuddsch
friehmln, do hammer e bissl gefriehmlt
de Fläbbe, häng de Flebbe net e su
de Falle
fuchdich, do wer mer fuchdich
fiddschln
fiescheland, (eene fieschelande Fraa)
|
F
+

|
nutzloses Zeug (Firlefanz)
werfen
fragen, fragen sie mal etwas
nutzloses Zeug erzählen
so ein Spaß
leere Ausflüchte, dummes Zeug
weg / fort / kaputt
basteln (tüfteln), da haben wir ein bischen gebastelt
das Gesicht (oder Mund), schau nicht so traurig
das Bett
wütend, da werden wir .....
sägen / schneiden (unscharfes Werkzeug)
geschickt, klug (eine kluge Frau)
|
giegsn
Gelummbe (auch Gelummbsch)
dor Griebs oder Griebsch, dor Äbblgriebs
e Gungs, gungsn (auch schubbm)
gahgsch, de siehst heite gahgsch aus
groode, s tut groode reechn
gniehdschn, de Kinner gniehdschn
gohgln
e Guddlmuddl
de Ging'gerliddzschn, mach keene Ging'gerliddzschn
geschwebbord, auch 'en geschwebbord hamm'
e griebl
gnahdschn, egal gnahdschn (ähnl.- gniehdschn)
Gnahdsch, Gnahdsch mid dor Freindin
grieschn
geschniedn (oder geschniddn), abgeschniddn
|
+
G
+

|
leicht stechen
Gegenstände, Dinge, Unrat
Rest einer Frucht nach d. Verzehr, der Apfel-Rest
ein Stoß (Schubbs), leicht stoßen
bleich (blass), du siehst heute blass aus
gerade eben, es regnet gerade
unlustig (traurig, jammern), die Kinder jammern
mit Feuer spielen (zündeln)
ein Durcheinander (Wirrwarr)
Dummheiten (Wagnis), mache keinen Unsinn
Flüssigkeit verschütten, auch 'zuviel Alkohol getrunken'
ein ..schlechter Mensch (Schimpfwort)
jammern (wehleidig), immer jammern
Streit (Zank), Streit mit der Freundin
1. für kriechen / 2. für Bekommen, Erhalten
geschnitten, abgeschnitten
|
e Häbbchn
haßdsch, mach net e su haßdsch
Häggmägg
helle
Hader (auch Hohder), dor Scheierhohder
de Hiddsche, vun dor Hiddsche gesdarzd
de Hudelei, dar had Hudelei midn Nischl
Hornzsche, dar wuhnd in'ner Hornzsche
huuch, huuch uhm
de Huhse, Huhsndräscher
heide, heid ze Doche
hamm, nu hamm merr'n Sallahd
|
H
|
eine Kleinigkeit, (ein kleiner Biss)
hastig, mach nicht so schnell
sinnloser Spass (wirres Durcheinander)
geistig rege (schlitzohrig)
Lappen, der Scheuerlappen
die Fußbank, von der Fußbank gestürzt
die Schwierigkeit, der hat Kopfschmerz (sinngem.)
schmutzige Wohnung, der wohnt in einer .....
hoch, hoch oben
die Hose, Hosenträger
heute, heut' zu Tage
haben, nun haben wir den Salat
|
illern
ieworlehchn (auch ieborlehchn)
Iddschood, iddschoodsch
iebrich
imm, immgremmbln
|
I
|
schauen (heimlich, verstohlen)
überlegen
Idiot, idiotisch
übrig (Rest)
um, umkrempeln (umordnen, umerziehen)
|
kuddln, nunner kuddln
kaafn, ei'kaafn giehn
kaddschn, du net e su kaddschn !
de Kinner
|
K
|
schnell und hastig trinken, runter trinken (sinngem .)
kaufen, einkaufen gehen
hörbar etwas kauen, "kaue" nicht so ! (sinngem.)
die Kinder
|
labbsch
lahdschn, e bahr alde Lahdschn
lawwehde
Lähm (oder Lahm), in Lahm gidd's effdorsch dorrnahm
e Lodderlähm
Lurge (oder Lohrge), ne dinne Lurge
Dor Luhmich (oder Luhmsch)
lummbern, e bahr runnergelummberde Huhsn
lang, lang mor mohl s Gemiese har
dor Limml
lahborrn, s gelahborr
|
L
+

|
schlaff, welk
nachlässig gehen, ein paar alte Schuhe
erschöpft, müde, matt
Leben, im Leben geht's öffters daneben
ein Lotterleben
schlechtes Getränk (bes. Kaffee), ein dünner Kaffee
hinterhältiger, undurchsichtiger Mensch
herumtreiben, ein paar abgetragene (unansehliche) Hosen
reich (für reichen), reich mir mal das Gemüse her
der Lümmel
dummes Geschwätz, das .......
|
mährn (oder mahrn), su e gemähr (oder gemähre)
Mährsagg (oder Mahrsagg)
Mengenge
Muggefugg
muddln
ne Muhzl
mallahde (oder mallehde)
mullmsch (oder mullmisch)
miggrich
mohl, e Mohl
mier (auch merr)
|
M
|
etwas sehr träge tun, so ein getrödel (s.gem. )
sehr langsamer Mensch (...sagg von Sack)
Gemisch, Durcheinander
Ersatzkaffee, schlechter Kaffee
langsam, ohne Ziel arbeiten
eine kleine Feder oder Staubflocke
müde, erschöpft, fast krank
seltsam, eigentümlich, komisches Gefühl
klein, unbedeutend, winzig
mal, ein Mal
wir
|
Nehsche, lass keene Nehsche ibrich
neinwammsn
Nieslbriem
dor Nischl
nistln
nuhdschn, Daum'nuhdscher
nu, nu ham'mer n Dragg
nuddln (oder nuhdln)
nängern, was nängersch'dn egal rimm !
nährschln (ähnlich wie nängern)
de Nohse (auch Nohs oder Nuhse)
dor Nahchl (oder Nohchl)
|

+
N
|
Rest (bes. Getränke ), lasse keinen Rest übrig
intensive Nahrungsaufnahme (hastig,viel essen)
dummer Schwätzer
der Schädel (Kopf)
sich mit den Fingern (Händen) beschäftigen / etwas suchen
lutschen, Daumenlutscher
nun (jetzt), nun haben wir den Dreck
schlechte (eintönige) Musik
ständig nörgelnd etwas verlangen (nervend), was jammerst du immer herum !
nörgeln
die Nase
der Nagel
|
ohch (oder aa - langgezogen / fast ä-)
Ohchnbligg mohl
dor Uhfn (auch Uhfen), Uhfnblach
ohnmächtsch
|
O
|
auch
Augenblick mal
der Ofen, Ofenblech
ohnmächtig
|
mid dann Buchstahm kenn mer nischd anfang !
Binnsl
Babbe
Babbier
Bummbe
Bladds, Schdiehbladds
|
P
|
mit dem Buchstaben können wir nichts anfangen !
Pinsel
Pappe
Papier
Pumpe
Platz, Stehplatz
|
Rehschnwärmer, Rehschnwärmer grieschn
dor Rehschn, rehsch'dsch e mohl
ramm-dees'sch
rammln
s Rammfdl (auch Rämmfdl)
e Rungsn, hast'er en Rungsn abgeschniedn
Räschbeggd, räschbeggdluhs
Roddslimml, ne Roddsnohs(e)
e Riebl
Reiborr, rummreiborrn
|
+
R
+

|
Regenwürmer, Regenwürmer kriechen
der Regen, rege (für "melde")dich einmal
rammdösig (benommen sein, überarbeitet, müde)
schnell bewegen (arbeiten, rennen)
der Brotkanten (Rest vom Brot)
eine dicke Brotscheibe, du hast dir ..... abgeschnitten
Respekt, respektlos
junger Lümmel, laufende Nase (od. junger Vorlauter)
ein Rüpel
Räuber, herumräubern (strolchen)
|
e Schlahz in Schduff
schärschn, uff'n Eborrbuhdn rummschärschn
Sännse
de Schdärrne
dor Schdohb
schwardn
de Schweesbämm
schwoofn
schlohfn
dor Sarschnahchl
dor Sallahd
|
+
S
|
ein großer Riß im Stoff
ziellos arbeiten, auf dem Dachboden ....
Schluß, Aus, Ende (für Sense)
die Sterne (auch die Stirn)
der Staub (auch für "Trinkgeld")
besessen lesen (auch für "kräftig zuschlagen")
die Schweißfüße
tanzen
schlafen
der Sargnagel (die Zigarette)
der Salat
|
ullgsch
dor Ux, wie dor Ux vor'n nei'n Dohr
ummhaun (auch immhaun)
dorr Urlohb, heier fahr'mer e'mohl ins Artzgebersche
|
U
|
ulkig (spaßig, seltsam)
der Ochse, wie der Ochse vor'm neuen Tor
umhauen (umwerfen)
der Urlaub, dieses Jahr fahren wir mal ins Erzgebirge
|
währschn
wärglich
wollmorr
wurrschdln
s Wannsd-rammln
de Wurschd, auch "is wurschd"
|
W
|
wirken (auch intensiv und hastig arbeiten)
wirklich
wollen wir
nachlässig arbeiten (auch mit Baby "knuddeln")
das Bauchweh
die Wurst, auch "ist egal"
|
zabbn-duhsder
zamm, zammreihm
zäggln
zorrgniedschn
zärrisch
zorrlahdschn
zammlebborn (auch zesammlebborn)
de Zoddln
zwing-gorrn
s Zeich (auch Zeig)
|
Z
|
stock-dunkel (finster oder "ohne Aussicht")
zusammen, zusammenräumen
necken, jemanden reizen, ärgern
zerdrücken, zerquetschen
zähe Speisen, auch nörgelnde Kinder
zertreten
allmählich ansparen (anhäufen)
die ungepflegten Haare
zwinkern
das Zeug (Dinge, Gegenstände)
|
|
Wenn se uns frohchn wu merr hahr sinn, sohchn mier Schallschder un Kuhrschdehrfer, " mier sinn aus Schallschd "
|
.
|
Wenn Sie uns fragen wo wir her sind, sagen wir Seelingstädter und Chursdorfer, " wir sind aus Seelingstädt "
|
|
Su, nu hamm se is Rissdzeich, unner Gebabbl ze vorschdiehn, un mier missn uns net e su de Zunge vorbiehchn ! (Was merr naddierlich garrne ferr se duhn werrn)
|
 |
So, nun haben Sie das Rüstzeug, unsere Mundart zu verstehen, und wir müssen uns nicht so die Zunge verbiegen ! (Was wir natürlich gern für Sie tun werden)
|
|
|
Copyright: Chursdorfer Infos / Alle Rechte reserviert. Publiziert am: 14.12.2002 (5935 mal gelesen) [ Zurück ] |