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Flagge der Gem. Seelingstädt Chursdorfer Gesamtpanorama

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Die Kirchgemeinde
St.-Johannis-Kirchgemeinde Seelingstädt, Blankenhain

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Unsere Kirchgemeinde ist der Landeskirche Sachsen, hier dem Kirchenbezirk Zwickau, zugehörig.
Christuskirche
Die Christus-Kirche in Chursdorf, wurde im 13. Jahrhundert erbaut und von 1970 bis 1981 umgebaut. Sie besitzt eine Jehmlich-Orgel aus dem Jahr 1909 und sehenswerte Decken und Emporenmalereien, entstanden zwischen 1738 und 1740, sowie eine schöne barocke Kanzel. Im Zuge der Erneuerung der B175 wurde die Auffahrt zum Parkplatz im Jahr 1999 erneuert.
Baum Eine Chursdorfer Sehenswürdigkeit ist der Baum auf dem Chursdorfer Friedhof vor der Christuskirche. Er soll vor über 100 Jahren mit den Wurzeln nach oben eingepflanzt worden sein. Die Aufnahme wurde von Christian Lucht im März 2005 gemacht. Sie zeigt besonders schön im Winter, also im unbelaubten Zustand, das verwundene Geäst. Die Kanadischen Freunde von Christian bezeichneten Ihn als "Upside-Down-Tree", also als "OberseiteUnten - Baum". Klicken Sie bitte auf das Bild für eine Groß-Ansicht!
Johanneskirche
Die Johannes-Kirche in Seelingstädt wurde im Jahr 1898 in ihrem heutigen Aussehen erbaut, nachdem im Jahr 1893 ein Neubau von 62 Gemeindemitgliedern abgelehnt wurde. Erst nachdem 1894 der benachbarte Schulneubau erfolgte, nahm auch der Kirchen-Neubau wieder konkrete Formen an. Die Kirche besitzt eine Jehmlich-Orgel und ein gotisches Maßwerkfenster aus dem Jahr 1430. Lesen Sie mehr im Teil Chronik!

Der Kindergottesdienst: Erst im Jahr 1874, am Sonntag Judica, begann Dr. Franz Dibelius in Dresden mit der Kindergottesdienstarbeit. Diese dehnte sich von da an rasch über das ganze Land Sachsen (wohin auch wir kirchenmäßig gehören) aus. Seit der Amtszeit von Pfarrer Schönbrodt gibt es zahlreiche ehrenamtliche Kindergottesdiensthelfer in unserer Gemeinde. Heute (1998) arbeiten dabei mit: Marina Koch, Rosmarie Lucht und Katharina Vogel.
Quelle:Info-Broschüre der Kirchgem. 1998

Die Pfarrer der Kirchgemeinde:
-??- bis 1533 Rorich, Andreas wurde laut einem kleinen Randvermerk einer Chronik zu Mannichswalde im Jahr 1533 dieser Chursdorfer Pfarrer dorthin berufen. (Info-Christian Lucht / Canada)
1533 bis 1537 Schieferdecker, Georg (war vorher Kaplan zu Chursdorff; 1533 erster evangelischer Pfarrer in Seelingstädt mit Filial Chursdorf, davor war der Pfarrer von Culmitzsch zuständig)
1537 bis 1559 Mylich, Franziscus (1560 in Seelingstädt gest.)
1559 bis 1561 Ering, Wolfgang (aus Schneeberg, der Pfarrer in Schönfels wurde, während der dortige Pfarrer hier her kam./1598 gestorben)
1562 bis 1568 Bürger, Johann aus Karlstadt, (war vorher Pfarrer in Schönfels, tauschte nachher mit dem Pfarrer von Blankenhain, 1584 gest.)
1567 bis 1569 Hulde, Johann (war ab 1560 Pfarrer in Blankenhain. Unter ihm brannte 1567 das Pfarrhaus ab, welches durch Unachtsamkeit der Pfarrerstöchter hervorgerufen wurde. Aus Gram darüber ging er in die Mark Brandenburg)
1570 bis 1575 Wehrmann, Leonhard (er begann mit erstem Eintrag zu 1567 und 1570 das Traubuch und fungierte gleich beim ersten Taufeintrag als Taufpate; 1575 hier gestorben; Die Kirchenbücher in Seelingstädt sind die ältesten in der gesamten Parochie Werdau)
1576 bis 1586 Wehrmann, Laurentius / Magister (dessen Sohn, 1551 geb., 1587 Hofspitalprediger in Zwickau, 1590 Diak. zu St. Katharien, 1604 Diakon zu St. Marien, 1612 in Zwickau gest.)
1587 bis 1596 Schneider, Thomas (von dem es heißt er sei ein sehr gelehrter, freigiebiger und weltweiser Mann. Er tauschte 1597 mit dem Pfarrer in Trünzig und ist 1607 dort an der Pest gestorben mit Weib u. Kind und erbärmlich begraben)
1597 bis 1606 Jonas, Johann (war ab 1574 Pfarrer in Trünzig. Er starb 1606 hier in Seelingstädt)
1607 bis 1631 Pöhler, Wolfgang (aus Zwickau, Mag., Er war ein guter Dichter und vorher Pfarrer im Anhaltschen Meinsdorf. 1632 gestorben; Seine Söhne, Wolfgang und Johannes, welche ein Gut in Chursdorf gehabt, sind 1632 bei Langenreinsdorf von kaiserlichen Soldaten erschlagen und dort auf dem Felde begraben worden. Sein Vater auch Pfarrer; 1634 Pf. in Marienthal; 1645 gest.)
1632 bis 1633 Wiedemann, Johann (aus Marienthal, wo sein Vater auch Pfarrer war. Er folgte ihm 1634, nachdem er hier viel Angst und Not erfahren durch Krieg und Pest, an der mehrere aus seinem Hause starben. Niemand wollte in der Pestgefahr Gräber ausheben, so musste er den Sarg für sein Söhnlein selbst zimmern und beim Begräbnis Pfarrer und Totengräber zugleich sein. Er ist 1645 gestorben.)
1634 bis 1641 Heber, Georg (geb.1601 in Wildbach bei Schneeberg; Er schreibt im Krieg kam auch das Lehenbuch von Chursdorf weg, ab 1642 Pfarrer in Mühlsen St. Niklas; 1682 gestorben)
1642 bis 1654 Creuziger, David (aus Plauen; war 1640 Pfarrer in Rottmannsdorf; Er musste sich 1644 in Culmitzsch versteckt halten und starb 1655 im Alter von 77 Jahren.)
1655 bis 1679 Magister Martinus, Georgius Sigismund; (war 1628 in Klinkhard in Böhmen als Pfarrerssohn gebohren.Er schreibt „Finde beide Kirchen, Pfarre und Schule bis in den Tod verwüstet, ja so kümmerlich, daß man davor erschrecken müsste. Und war weder Altar noch Taufstein in der Kirche zu finden.“ Er war anschließend Pfarrer in Langenbernsdorf weil der dortige Pfarrer hier her translociert wurde.)
1679 bis 1683 Löscher, Christian; (aus Planitz, wo er nachher Pfarrer wurde. War zuerst Pfarrer in Rottmannsdorf, dann Pfarrer in Langenbernsdorf wo er schreibt, dass er selbst bis an sein Ende dort verblieben währe, wenn nicht Gott über ihn ein großes Unglück auf ihn gesendet hätte indem er eines Tages nach Krähen auf dem Hofe geschossen, die dem Federvieh schadeten, als unversehens das Kindermädchen hinter der Mauer hervor kam und von einem Schusse so unglücklich getroffen wurde, daß es sterben mußte. Er sei 1679 unter großen Seufzern und Wehklagen mit Frau und Kindern in das hiesige elende und verwüstete Pfarrhaus eingezogen)
1683 bis 1709 Magister Cramer, Johann Christoph; (hier 1709 gestorben und gegen Abend in der Kirche beigesetzt)
1709 bis 1716 Magister Müller, Melchior; (vorher Archidiakonus in Dommitzsch bei Torgau; 1716 hier gestorben)
1716 bis 1756 Magister Koppehele, Martin; (aus Jüteborgk; vorher Feldprediger; hier gestorben; 81 Jahre alt)
1757 bis 1793 Magister Werner, Johann Friedrich; (aus Saalfeld; hier gestorben)
1793 bis 1816 Magister Helmert, Christian Gotthelf; (aus Forchheim; hier gestorben)
1816 bis 1834 Junge, Johann Christian Friedrich; (geboren 1784 zu Dahlen bei Oschatz; wurde seines Amtes entsetzt)
1835 bis 1837 Pinkert, Karl Friedrich Gottlob; (aus Corbetha bei Merseburg; hier gestorben)
1837 bis 1855 Schmidt, Ernst Leberecht; (geboren in Glösa bei Chemnitz; der persönlich nebenbei ein Kohlenfuhrwerk zwischen Zwickau und Gera betrieb; dann Pfarrer in Langenhennersdorf)
1855 bis 1865 Köhler, Johann Gottlieb; (Er wurde nachher Pfarrer in Langenreinsdorf / Bild unten)
1865 bis 1869 Schmidt, Gustaf Adolf; (aus Chemnitz; dann Pfarrer in Neichen / Bild unten)
1869 bis 1875 Kießhauer, Paul Ernst; (aus Werdau; dann Superintendent in Marienberg / Bild unten)
1875 bis 1882 Schwarzenberg, August Friedrich Theodor; (aus Hohenstein; dann Pfarrer in Trünzig)
1882 bis 1889 Lehmann, Paul Oswald; (aus Liebstadt; hier gestorben)
1889 bis 1897 Bühring, Max Allwill; (aus Falkenstein; dann Pfarrer in Eichigt)
1897 bis 1911 Schulze, Oskar Alban; (aus Herrndorf; vorher Pfarrer in Cranzahl)
Es folgten im 20./21. Jahrhundert:
1911 bis 1925 Ernst Schmeißer
1926 bis 1934 Hans Kunze
1935 bis 1940 Friedrich Breitling
1940 bis 1946 Pfarrstelle unbesetzt
1946 bis 1950 Siegfried Schönbrodt
1951 bis 1980 Kurt Steinhäußer
1964 bis 1974 Klaus Schlegel
1980 bis 1996 Norbert Biffart (1 Jahr unbes.)
ab Aug. 1997 Dagmar Nikolov
August 2001 bis August 2002 vakante Pfarrstelle mit Vertretung durch Pfarrer Klaus Röbert
(Stellvertreter des Superintendenten für die Alt-Ephorie Werdau)
ab August 2002 Pfarrer Jochen Schubert

Pfarrer Köhler Pfarrer Schmidt Pfarrer Kießhauer
(1) Pfarrer Johann Gottlieb Köhler / 1855-1865 in Seelingstädt
(2) Pfarrer Gustav Adolf Schmidt / 1865-1869 in Seelingstädt
(3) Pfarrer Paul Ernst Kießhauer / 1869-1875 in Seelingstädt

Quelle: Info-Broschüre d. Kirchgem. 100 Jahre St.Johanniskirche 1998 und Privatarchiv Christian Lucht (Manitoba/Canada)

Termine, Gottesdienste und Infos
Ab August 2004 werden wir hier die aktuellen kirchlichen Nachrichten für die Gemeinden Blankenhain, Rußdorf und Seelingstädt veröffentlichen, sofern uns diese regelmäßig zur Verfügung stehen! Wählen Sie bitte aus:

August/September 2004 Februar 2005 Juni/Juli 2005 Aug./Sept. 2005 Oktober/November 2005 Februar/März 2006 April/Mai 2006 August/September 2006 Oktober/November 2006 Dezember 06/Januar 07 Februar/März 2007 April/Mai 2007 Juni/Juli 2007 August/September 2007 Oktober/November 2007

Ab Dezember 2007 alle Kirchenblätter als PDF-Datei !!
Dez.2007/Jan.2008 | Febr./März 2008 | April/Mai 2008 | Juni/Juli 2008 | Aug./Sept. 2008 | Okt./Nov. 2008 | Dez.2008/Jan.2009 | Febr./März 2009 | April/Mai 2009 | Juni/Juli 2009 | August/Sept. 2009 | Okt./November 2009 | Dez. 09/Jan. 2010 | Feb./März 2010 + Beiblatt | April/Mai 2010 | Juni/Juli 2010 | August/Sept.2010

Wir laden ein zur Mitarbeit und Gemeinschaft
Offene Kirche zu Andacht und stillem Gebet
  1. freitags, 17.00 - 17.30 Uhr
    - Christuskirche Chursdorf
  2. Kirchenchor
    dienstags - 19.00 Uhr im Gemeindesaal Seelingstädt
  3. Frauenfrühstück
    dienstags - 8.30 Uhr im Gemeindesaal Seelingstädt

Aus der Kirchgemeinde Seelingstädt:

Immer wieder einmal wurde im Kirchenvorstand darüber gesprochen, wie wir Gemeindegliedern, denen der Fußweg zu unseren Gottesdiensten zu beschwerlich ist, Hilfe leisten können. Wir wollen nun in den nächsten Monaten folgendes Angebot testen:
Wer einen Fahrdienst zu Gottesdiensten in Anspruch nehmen möchte, rufe bitte in der Vorwoche im Pfarrhaus an oder wende sich an die Kirchvorsteher. Sie werden dann mit PKW zum Gottesdienst gefahren.







Copyright: Chursdorfer Infos / Alle Rechte reserviert.

Publiziert am: 19.04.2003 (6398 mal gelesen)

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